FTC fordert mehr Transparenz für Smart Devices

Die US-amerikanische Handelsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) hat im Februar 2013 den von ihr erstellten Maßnahmenkatalog „Mobile Privacy Disclosures: Building Trust Through Transparency“ (PDF, englisch) vorgestellt. Die darin enthaltenen Empfehlungen insbesondere für Hersteller von Smartphones, App-Entwickler und Betreiber von Werbenetzwerken sind nicht verbindlich, von der FTC aber mit der Ankündigung verbunden worden, entsprechende Gesetze zu erlassen, wenn die Empfehlungen nicht ernst genommen werden sollten.

Die von der FTC vorgeschlagenen Maßnahmen setzen insbesondere bei der Information der Nutzer von Smart Devices (Tablets, Smartphones) durch standardisierte Datenschutzerklärungen an und sehen vor, dass Nutzer vor dem Zugriff auf personenbezogene Daten durch eine App (z.B. Standortdaten, Kontakte) einwilligen müssen. Zudem sollen Apps und Betriebssysteme sog. „Do Not Track“ (DNT) Verfahren unterstützen, mit denen Nutzer eine Nachverfolgung ihrer individuellen Nutzung durch Werbenetzwerke und Dritte (sog. Tracking) unterbinden können.

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